Durham University

„ Ich denke, in Zukunft werden vielleicht alle Fachbereiche in Durham über einen eigenen 3D-Drucker verfügen. Die Möglichkeit, 3D-Renderings mit unserem ZPrinter 650 schnell, einfach und kostengünstig in physische Modelle zu verwandeln, ist fantastisch und bietet enormes Potenzial für unsere Forschungs- und Lehrprozesse...“
– Dr. Liz Burd, Lecturer im Fachbereich Computerwissenschaften und Leiterin der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität

ZPrinter® 650 fördert die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit an der Durham Universit

Ein ZPrinter® 650 3D-Drucker verwandelt die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen der Durham University und unterstützt die Geologen der Universität beim Verstehen der Geologie und der Bedingungen, die Erdbeben in Italien auslösen.

Der Fachbereich Computerwissenschaften der Durham University – das einzige Exzellenzzentrum für die Lehre der Computerwissenschaften in England – hat kürzlich einen ZPrinter 650 3D-Drucker installiert.

Der ZPrinter 650 wurde speziell für die hohen Anforderungen in den Bereichen Konstruktion, Bildung, AEC, GIS und Unterhaltung entwickelt. Mit seinem branchenweit größten Bauvolumen bietet der 3D-Drucker die Möglichkeit, sehr große hochaufgelöste Mehrfarbmodelle innerhalb von wenigen Stunden auszugeben oder sofort zahlreiche kleinere Modelle anzufertigen.

DIE HERAUSFORDERUNG

Fördern der fachbereichsübergreifenden Zusammenarbeit

Durch den Rat und die Empfehlungen ihrer Fachbereichskollegen erwarb Dr. Liz Burd, Senior Lecturer im Fachbereich Computerwissenschaften und Leiterin der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universitätden ZPrinter 650 als Werkzeug, mit dem die fachbereichsübergreifende Forschung vieler akademischer Disziplinen vereinfacht und gefördert werden kann.

„Zum Aufgabenbereich unserer Forschungsgruppe zählt die Unterstützung der anderen Fachbereiche durch neueste Computertechnik und diesbezügliche wissenschaftliche Erkenntnisse“, berichtet Burd. „Hauptsächlich aus diesem Grund haben wir den ZPrinter 650 gekauft. Nachdem wir das Gerät installiert hatten, mussten wir jedoch zunächst um das Interesse der anderen Fakultäten kämpfen. Die Leute schienen einfach nicht zu verstehen, wie wir sie unterstützen konnten. Nachdem wir jetzt die Möglichkeit hatten, ihnen die Technologie vorzustellen und ihnen zu zeigen, wie ein 3D-Modell ihnen bei der Lösungsfindung helfen kann, haben wir viele Anfragen erhalten.“

DIE LÖSUNG

ZPrinting über mehrere Fachbereiche und Anwendungen hinweg

Ein besonders hochrangiges aktuelles Projekt ist eine Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Geowissenschaften. Dr. Ken McCaffrey, Dozent der Geowissenschaften an der Universität, hat eine außergewöhnliche und detaillierte 3D-Karte der Oberflächenspalten erstellt, die mit dem katastrophalen Erdbeben in den italienischen Abruzzen zusammenhängen. Das Kartographieprojekt ist Bestandteil eines größeren Reliefprojekts, über das in der nationalen britischen sowie in der internationalen Presse berichtet wurde. Das Projekt setzt den ZPrinter 650 ein, um farbige 3D-Darstellungen der regionalen Geologie zu erstellen. Mit den Ergebnissen von Dr. McCaffreys Projekt wird, so hoffen die Initiatoren, das Verständnis von Erdbeben, ihren Zeitabläufen und der wahrscheinliche Stärke verbessert.

Dr. Burd gibt an, dass der neue ZPrinter 650 die Forscher der Universität auch beim Umgang mit Komplexitäten in unterschiedlichsten anderen Forschungsgebieten unterstützt. Durch die Modellierung mathematischer oder physikalischer Fragestellungen in 3D, so Burd, können Forscher die Natur eines Problems oftmals besser verstehen.

„Durch die Computertechnologien wurden Naturwissenschaftler, Forscher und Ingenieure an 2D-Programme herangeführt. Nach einer Weile konnten wir die Modelle noch einen Schritt weiter entwickeln und Computerzur Erstellung von 3D-Renderings einsetzen. Aber diese 3D-Renderings dank unserem ZPrinter 650 schnell, einfach und kostengünstig in physische Modelle umzusetzen ist fantastisch und erweitert die Möglichkeiten unserer Forschungs- und Lehrprozesse erheblich, unabhängig von der Art der Anwendung. Seitdem wir mit den Geowissenschaften zusammengearbeitet haben, die durch das Erdbeben in Italien ins Licht der Öffentlichkeit gerückt sind, ist den Menschen an der Universität viel bewusster, was wir haben und wie wir ihnen bei ihren spezifischen Aufgabenstellungen helfen können.“

Der ZPrinter 650 spielte auch eine Entscheidende Rolle bei der Entwicklung eines Projekts in Zusammenarbeit mit dem RNIB (Royal National Institute for Blind People), bei dem 3D-Darstellungen von Objekten erstellt wurden, um Personen mit partiellen Sehbehinderungen zu unterstützen. Ein weiteres Projekt befasst sich mit den Daten, die über einen Bereich der Küstenklippen in Südkalifornien erfasst wurden. Mit dem ZPrinter 650 wird ein Modell der Klippenoberfläche erstellt, anhand dessen die Wissenschaftler Fehlerlinien und Erosion untersuchen können.

Gleich um welches Projekt es geht, Dr. Burd beschreibt das 3D-Drucken als „Wunder“, das die Menschen erst glauben, wenn sie die Technik einmal selbst anwenden konnten. „Das Gerät der Z Corporation lässt sich so einfach bedienen“, berichtet sie. „Sie schließen es an die Hauptstromversorgung des Büros an, laden ein 3D-Modell von Ihrem CAD-System herunter und nur ein paar Minuten später haben Sie das Modell bereits in der Hand. Es ist sauber, leise und ein derart schnelles und intuitives Verfahren, dass wir sofort am ersten Tag Modelle auf dem Gerät drucken konnten“.

Dr. Andrew Hatch ist Forschungsassistent und Mitglied der Technology Enhanced Learning Research Group im Fachbereich Computerwissenschaften der Universität und arbeitet mit Dr. Burd zusammen. Dr. Hatch und seine Fachbereichskollegen wurden mit den Recherchen über 3D-Drucker beauftragt, um schließlich ein Gerät zu empfehlen, das den zahlreichen unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten der Universität gerecht werden sollte. Er begann mit seiner Informationssuche auf den Händler-Websites und identifizierte die universitären Anforderungen mithilfe von Produktbeschreibungen und Online-Videos. Schließlich wählte er den ZPrinter 650 aus, da dieser den Anforderungen am besten entsprach.

DAS ERGEBNIS

ZPrinting verbessert Forschungs- und Lehrprozesse und wandelt die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen

Dr. Durhams ZPrinter 650 wurde auch bei Informationsveranstaltungen der Universität den Studenten vorgestellt, und wird bald integraler Bestandteil der studentischen Arbeit sein. Dr. Burd und Dr. Hatch sind davon überzeugt, dass der Einsatz des 3D-Druckens sich über weitere Fachbereiche und Kollegen hinweg auch bis in die anderen Universitäten des Landes verbreiten wird.

„Ich denke, in Zukunft werden vielleicht alle Fachbereiche in Durham über einen eigenen 3D-Drucker verfügen“, so  Dr. Burd.

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Durham University, Fachbereich Computerwissenschaften - Das einzige Exzellenzzentrum für die Lehre der Computerwis¬senschaften in England

Die Herausforderung - Fördern der Projektzusam¬menarbeit über akademische Fächergrenzen hinweg

Die Strategie - Einsatz des 3D-Multicolor-Druckers ZPrinter 650 für eine Reihe vielfältiger Anwendungen

Das Ergebnis
-Verwandlung der Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen

-Verbesserte Forschungs- und Lehrprozesse

-Schneller, einfacher und erschwinglicher Druck von 3D-Modellen

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