Der ZScanner® ist ein Handlaserscanner, der praktisch unbegrenzt einsatzfähig ist. Der selbstpositionierende Scanner ist flexibel, freistehend und einfach zu transportieren.
Herkömmliche Laserscanner, die auf Messarmen montiert sind oder sperrige Koordinatenmessmaschinen (CMMs) und Weißlicht-Scanner-Technologien werden in Bezug auf die Konstruktionen referenziert, an denen sie montiert sind. Deshalb muss auch das Teil fixiert werden, das gescannt wird. Bei dem freistehenden ZScanner ist das nicht erforderlich; und davon profitieren viele Benutzer weltweit.
Der selbstpositionierende ZScanner bietet eine Reihe von Möglichkeiten, die andere Scanner nicht bieten. Viele Entwicklungstechniker finden es schwierig, mit herkömmlichen Geräten Scanvorgänge in engen, begrenzten Räumen durchzuführen. Im Automobilbereich ist das Risiko hoch, dass bei der Datenerfassung durch das Ein- und Aussteigen aus einem Fahrzeug Verluste in der Präzision auftreten. Stößt ein Techniker bei einem herkömmlichen Scanner an das Teil, das gescannt wird, oder an das Stativ, auf dem der Scanner montiert ist, dann ändert sich die Relation zwischen dem Scanner und dem Teil und der Scanvorgang muss neu gestartet werden. Mit dem tragbaren und selbstpositionierenden ZScanner kann das nicht mehr passieren.
Ein weiterer wichtiger Vorteil, den der Hand-ZScanner bietet, besteht darin, dass es praktisch keine Einschränkungen hinsichtlich der Größe der Teile gibt, die gescannt werden können. Dementsprechend kann das Armaturenbrett eines Autos in nur einer Scansitzung erfasst werden. Damit werden Rechnerressourcen gespart, und es ist nicht mehr notwendig, herauszufinden, wie verschiedene Scans "am besten zusammenpassen", wodurch sich die Präzision erhöht.
Alle Techniker haben das Ziel, gute Daten und effiziente Scans zu erhalten. Dies gilt auch dann, wenn einige Teile, die gescannt werden, in Pastellfarben, dunkel oder silberfarben sind. Dunkle Farben absorbieren Licht, weswegen es für ein Laserscannersystem oft schwer ist, den Laserstrahl zu sehen, der zur Erfassung der Form verwendet wird. Für den ZScanner hingegen ist das kein Problem, da die Parameter für Lichtintensität und Belichtungszeit angepasst und vor oder während einer Scansitzung optimiert werden können.